Home Office

So hast du mehr Leistung im Home Office

Home OfficeViele Selbstständige, Studenten, Schüler, et cetera arbeiten von Zuhause aus, beziehungsweise verbringen dort viel Zeit, um ihre Arbeiten fertig zu machen. Studien haben gezeigt, dass die Konzentration und die Leistung im Home Office bis zu 13 Prozent höher ist, als im Büro. Dies liegt meist an der ruhigeren Umgebung. Lästiges Telefon geklingel und Mitarbeiter fallen hier weg. Doch Vorsicht, dies sollte auch beherrscht werden. Hier ein paar Tipps, wie dir das am Besten gelingt.

 

Vermische nicht deinen Arbeitsplatz, mit deinem Ruhe oder Essensplatz!

Richte dir in deinem Zuhause einen festen Ort ein, an dem du arbeitest. An diesem werden, falls möglich, alle Dokumente und Hilfsmittel aufbewahrt. Es genügt zur Not auch ein bestimmter Stuhl am Esstisch. Wichtig ist nur, es wird an diesem Platz nur gearbeitet!
Für Entspannung, lesen, essen et cetera legst du eigene Plätze fest. Dort ist es auch nicht so schlimm, wenn diese sich vermischen. Allerdings sollte hier auch nicht gearbeitet werden. Dies ist wichtig.

Warum nun das strikte trennen? Dein Gehirn verknüpft Orte mit Tätigkeiten, Gewohnheiten und Erfahrungen. Dies passiert natürlich alles unterbewusst und somit ist es auch wichtig, dass du dich daran hältst, wenn du deine Produktivität steigern willst. Denn deinem Hirn, fällt es nun leichter sich auf das Arbeiten zu konzentrieren, da dieser Ort nur mit dieser Handlung geprägt ist. Auch das Anfangen, wird dadurch erleichtert, da du dich unterbewusst schon auf die Arbeit einstellst.

Umgekehrt hat es den selben Hintergrund, sich auf das Entspannen zu „konzentrieren“. Dies klingt im ersten Moment etwas komisch, doch der Sinn dahinter ist es, von der Arbeit abschalten zu können. Dies gelingt mal mehr, mal weniger und ist etwas schwerer umzusetzen, denn es kommt auf die aktuelle Tätigkeit an. Hat man zum Beispiel als Selbstständiger ein spannendes Projekt, welches einem Freude bereitet, dann wird man auch im „Entspannungsraum“ keine Ruhe finden. Jedoch schaltet man gerne ab, wenn die zu erfüllende Aufgabe, als lästig empfunden wird.

Was tun, wenn es räumlich nicht möglich ist, einen Arbeitsplatz einzurichten?
Natürlich gibt es diese Fälle auch und falls es möglich ist, zum Beispiel für Studenten in die Bibliothek auszuweichen, dann ist das der beste Weg. Wenn nun aber doch nur das Home Office zur Verfügung steht? Hierfür kann man das Gehirn ein wenig austricksen. Wir verknüpfen nun, statt einen Ort, eine Handlung mit dem Arbeiten. Dies funktioniert auf dieselbe Weise. Jedoch ist hierbei wieder wichtig, dass diese nur dann ausgeführt wird, wenn es an die Arbeit geht. Dies kann zum Beispiel das Aufstellen des benötigten Laptops, das Bereitstellen eines bestimmten Getränks oder ähnliches sein.

 

Was darf auf den Arbeitsplatz, um die Konzentration aufrecht zu erhalten?

Dort soll nur hin, was du für die Arbeit brauchst. Es macht Sinn, sich vorher lieber mehr Gedanken zu machen, was eventuell benötigt wird. Denn jede Unterbrechung führt sofort dazu, dass die Konzentration unterbrochen wird, welche im Nachhinein wieder Einarbeitungszeit benötigt. Jedoch ist zu beachten, dass der Arbeitsplatz trotzdem seine Ordnung hält. Denn lästige Suchvorgänge nach dem Stift, Marker oder anderen Utensilien, führt ebenfalls zu einer Unterbrechung des Denkvorgangs. Somit gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Das Thema Smartphone ist hierbei eine Sache für sich. Hierbei ist zu unterscheiden, ob es für die Arbeit benötigt wird oder nicht. Für alle die es nicht brauchen, weg damit!
Falls es doch benötigt wird, da Kundengespräche oder ähnliches durchzuführen sind, solltest du alles was stört abschalten. Damit ist gemeint, Whatsapp, Facebook oder andere Apps die Benachrichtigungen schicken, die nicht für die Arbeit benötigt werden, stumm zu schalten oder zu deaktivieren.

Um die beste Leistungsfähigkeit zu erzielen, solltest du wenn möglich, einen Platz in ruhiger Lage bevorzugen. Ebenso spielt eine gute Beleuchtung, wenn möglich von Tageslicht oder falls dies nicht geht, einer ausreichend hellen Leuchte, zu einem perfekten Arbeitsplatz mit ein.
Es sollte oft gelüftet werden, um den Sauerstoffgehalt im Raum aufrecht zu erhalten. Dafür ist auch die Temperatur von Bedeutung, denn laut Forschern enthält kältere Luft mehr Sauerstoff bei gleichem Volumen wie warme. Noch ein Vorteil: Du bleibst durch eine kühlere Umgebung auch wacher. Aber Vorsicht! Kalte Füße oder sogar frieren sind ein Konzentrationskiller!